Essen im Dunkelrestaurant

16 01 2013

Der Gutschein für ein Essen im Dunkelrestaurant in Leipzig, den die RPT letztes Jahr zum Geburtstag übermittelt hatte, lungerte noch auf meinem Schreibtisch herum. Da traf es sich, dass der dritte Hochzeitstag wartete und wir auf die Schnelle auch zwei durchaus geeignete Babysitter auftreiben konnten.

Arwie und ich schnickerten also zur Feier unserer nun schon zwanzig Jahre (!!) andauernden Romanze ins Restaurant, in dem man nix sieht.
Wirklich nix. Ganz und gar nix.

Arwie entschied sich für die Fleischvariante, während ich das vegetarische 4-Gang-Menü wählte. Was genau wir vorgesetzt bekamen, wussten wir allerdings nicht. Wir sollten erschmecken, was wir aßen – die Auflösung gab es anschließend in der gemütlichen Bar.

Geschmacklich war das Essen ganz nett, aber kein großes Highlight. Beim zweiten Gang, einer pürierten Suppe aus Erbsen und Weißen Bohnen stieß ich kurz an meine Ekelgrenze. Irgendwas kleines, glibschiges flutschte vom Löffel in meinen Mund. Angefühlt hat sich das Ganze wie gekochte Fischaugen á la Dschungelcamp – entpuppte sich aber anschließend als gekochtes Wachtelei *kotz*. Nicht so mein Ding.  😕
Arwie gluckste fröhlich und löffelte genüßlich seine Bohnensuppe – allerdings mit Bacon-Einlage. Hier ein Bild:

 

Ich weiß nun, dass mein Mann im Dunkeln den Inhalt einer Flasche Bier in ein Glas gießen kann, ohne was zu verschütten. Im Gegensatz zu den Leuten am Nachbartisch haben wir weder was umgeworfen, runtergeschmissen noch irgendwie übermäßig gekleckert.
Etwas Honigeis beim Dessert landete zwar auf meinem Hemdchen – ist aber auch bei den aktuellen Mörderhupenausmaßen kein Wunder  :mrgreen:

Wir verbrachten einen netten, romantischen Abend im Dunkeln. Eine Empfehlung ist das Restaurant auf jeden Fall.

Fazit des Abends: Alte Liebe rostet nicht. Diese Sprichwort erweist sich immer und immer wieder als wahr  😎

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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